Heute besprechen wir das Buch Gnadentod von Gitta Schwerberger, erschienen beim Verlag Europa Buch. Wir präsentieren hier ein Interview mit der Autorin des Buches, um die persönlichen Aspekte und die wichtigsten Erfahrungen zu verdeutlichen, die in diesem Text verdichtet sind. Wir besprechen auch die wichtigsten Themen, die die Autorin im Laufe ihres Schreibens anspricht und die sie mit ihren Leserinnen und Lesern teilen möchte.
„Gnadentod“ von Gitta Schwerberger: schwarzer Humor trifft auf knallharte Ermittlungen „In meinem Kofferraum liegt ’ne Leiche!“ – Was wie ein schlechter Witz klingt, ist der Startschuss für einen höchst ungewöhnlichen Fall in Frankfurt. „Gnadentod“ ist ein rasanter, skurriler Kriminalroman mit bissigem Witz, überraschenden Wendungen und… tierischen Ermittlern mit Spürsinn. Ein Krimi, der sich nicht an Regeln hält – aber unter die Haut geht.
Hier ist das Interview mit der Autorin: viel Spaß beim Lesen!
- Welche Themen und Inhalte werden von Ihnen in dem Buch angesprochen?
Mord natürlich was sonst
zudem:
Wie sozial ist unser Sozialsystem vor allem, wenn man die Lücken und Grauzonen kennt und was passiert, wenn diese einfach mal ausgenutzt werden und man macht, was man nicht darf
Wie gehen wir mit Alter, Pflege, Krankheit und Tod um
Wann genau haben wir den Umgang mit dem Tod verlernt und was passiert wenn er dann doch kommt
Wann wird Selbstbestimmung mörderisch oder: wenn deutsche Justiz auf die individuelle Auslegung von Selbstbestimmtheit trifft
Ferner:
Was passiert, wenn der Woke Zeitgeist auf klassisch konservative Intelligenz trifft
Außerdem:
Über die Kraft der Freundschaft
Wie Liebe und Familie auch unkonventionell gehen kann und trotzdem Liebe und Familie sind und bleiben
Und:
Dass das Leben am bestem mit vierpfotigen Begleitern funktioniert
- Wer sollte dieses Buch unbedingt lesen? Was möchten Sie ihm oder ihr vermitteln?
Lesen sollten es alle, die Frankfurt, Krimis, Hunde, Katzen, Unkonventionalität und
Schwarzen Humor lieben
Was will ich vermitteln?
Steht zu dem, wer und was ihr seid, denn genau so ist es gut und richtig!
Wer`s schräg findet hat es nicht verdient!
- Wann und warum haben Sie sich entschieden, dieses Buch zu schreiben?
Die Idee zu Gnadentod fand mich, nicht umgekehrt!
Entstanden aus Alltagswahnsinn, gab ich diesem einen Sinn, MEINEN Sinn!
Besonders wichtig war mir dabei Traditionelles mit Moderne zu verbinden,
jedoch mit viel schwarzem Humor und Augenzwinkern, denn Lachen zu können ist und
bleibt immer noch die Beste Medizin!
- Welche Emotionen möchten Sie mit Ihrem Buch bei den Lesern hervorrufen?
Lachen, Weinen, Nachdenken, in Erinnerungen schwelgen sowie den Mut, das zu verändern, was man selbst verändern möchte, sich aber bisher nicht traute, aber auch Mut der Mensch zu bleibe, der man ist, wenn man es will!
- Wie haben Ihr Freundeskreis, Ihre Bekannte oder Ihre Familie auf die Buchsveröffentlichung reagiert? Stehen schon neue Projekte an?
Neue Projekte stehen nicht nur an, sondern sind bereits fertig!
Kammerspiel zum Beispiel ist im Gegensatz zu Gnadentod ein ruhigerer Krimi, aber geht psychologisch jedoch unter die Haut.
In kleiner Besetzung und einem neuen Ermittlerteam geht Kammerspiel der Frage nach, wann genau man einen Menschen kennt und was passiert, wenn sich das, was man von ihm zu kennen glaubt als Illusion herausstellt.
Oder anders gesagt: Ein Kammerspiel der Psyche, das alle Beteiligten schon bald an ihre Grenzen führt und als ‚kleiner‘ aber sehr kompakter Regiokrimi, menschliche Abgründe und deren Folgen auf den Punkt bringt.
Zudem ist ein neuer Hallerkrimi (mit der Besetzung von Gnadentod) in Arbeit, der, so Gott und meine Hände wollen, nächstes Jahr fertig sein wird.
Name: Ketzerblut
Wie die Meinen reagieren?
Wie immer, wenn ich veröffentliche, weil die wissen wie bekloppt ich bin und sind stolz drauf!

Wir danken der Autorin für die Beantwortung unserer Fragen und die Hilfe, den Text und die damit verbundenen Erfahrungen auf den Kern zu bringen. Gnadentod von Gitta Schwerberger, erschienen beim Verlag Europa Buch, verdient es, aufmerksam gelesen und genossen zu werden, weil das neue Perspektiven und Wahrnehmungsmöglichkeiten eröffnet.


