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1 Settembre 2025 da Europa_Buch

Die Kraft der Worte – Europa Buch präsentiert: Die Königin der Schmetterlinge von Roland Hanewald

Heute besprechen wir das Buch Die Königin der Schmetterlinge von Roland Hanewald, erschienen beim Verlag Europa Buch. Wir präsentieren hier ein Interview mit dem Autor des Buches, um die persönlichen Aspekte und die wichtigsten Erfahrungen zu verdeutlichen, die in diesem Text verdichtet sind. Wir besprechen auch die wichtigsten Themen, die der Autor im Laufe seines Schreibens anspricht und die er mit seinen Leserinnen und Lesern teilen möchte.

„Die Königin der Schmetterlinge“ von Roland Hanewald –Liebe, Tragik und Gerechtigkeit zwischen Anden und Asien.

Ein Flugzeugabsturz, ein entsetzlicher Mord, ein Neubeginn mit Herz und Verstand: „Die Königin der Schmetterlinge“ vereint Liebesdrama, Kriminalfall und Abenteuer in einem mitreißenden Roman über Verlust, Heilung und Hoffnung. Roland Hanewald erzählt mit weltgewandter Feder und echtem Tiefgang – inspiriert von wahren Erlebnissen. Ein packender Roman, der berührt, aufwühlt – und versöhnt.

Hier ist das Interview mit dem Autor: Viel Spaß beim Lesen.

  1. Welche Themen und Inhalte werden von Ihnen in Ihrem Buch angesprochen?

Ich sehe schon seit Langem mit großem Unbehagen den Verfall des traditionellen Ehe- und Familienlebens in den westlichen Ländern und bin deshalb bereits über 40 Jahre lang mit einer philippinischen Frau verheiratet. Nicht dass diese Damen die Demut und Unterwürfigkeit in Person wären, wie vielfach und fälschlich geglaubt wird! Aber sie sind harmoniebewusster, anpassungsfähiger und subtiler im Umgang mit dem Partner; ich selbst zumindest blicke auf meine Ehejahre mit großer Zufriedenheit zurück.

Die zwei Protagonisten meines Buchs erleben zahlreiche Abenteuer, die die Frau klaglos mitmacht und oft auch den Ton dabei angibt. Das entspricht weitgehend den Erfahrungen im Lebenslauf des Autors, der seinen Werdegang zunächst als Seeoffizier begann, aber später primär in den Reisejournalismus wechselte, dessen weltweite Aktivitäten (153 besuchte Länder) zumeist im Duo stattfanden.

Robert Hagen und seine ebenfalls philippinische Gattin Vanessa sollen der Leserschaft auch als Beispiele für eine selbstbestimmte Lebensführung dienen, die in diesem verwirrten und verworrenen Zeitalter mehr denn je am Platze ist. Lasst euch nicht am Nasenring durch die Manege ziehen, Leute!

  1. Wer sollte dieses Buch unbedingt lesen? Was möchten Sie ihm oder ihr vermitteln?

Die wichtigsten Antworten auf diese Fragen stehen bereits unter 1. Man/frau lasse sich nicht gängeln von Leuten, die alles besser zu wissen glauben, aber denen es nicht gelingt, etwas besser zu machen. Als Erstes vielleicht sollte man die unselige Neigung der Deutschen außen vor lassen, belehrend auf den Rest der Welt einwirken zu wollen, was allseits auf Erden nur Widerwillen und Verachtung zur Folge gehabt hat. Auch das Buch soll nicht belehren, sondern nur Verhaltensmuster vorgeben, die man keineswegs erfüllen muss; siehe die spanische Weisheit auf Seite 184: „Obedesco pero no cumplo — ich gehorche, aber ich befolge es nicht.“ Müssen wir uns in Toleranz bis zum Gehtnichtmehr ergehen, wie uns immer wieder gepredigt wird? Dieses Buch sagt nein: Auch Vanessa ist im Grunde ihres Herzens eine herzensgute Frau, doch die Ermordung ihrer kleinen Tochter nimmt sie nicht gütig vergebend hin.

  1. Wann und warum haben Sie sich entschieden, dieses Buch zu schreiben?

Ich schreibe Bücher aus Berufung, und die Königin der Schmetterlinge ist schon meine Nr. 137, nachdem der erste Band, ein Leitfaden für Tropenreisende, bereits 1982 erschienen war. Seither sind etwa 450.000 Exemplare über die Ladentische gegangen und haben meine zum Teil recht aufwendigen Reisen weitgehend kompensieren können.

Mein Werdegang ist dermaßen mit Erlebnissen und Abenteuern ausgefüllt, dass ich mich im fortgeschrittenen Alter (ich bin jetzt 83, aber noch bei klarem Verstand) entschlossen habe, meiner Nachwelt einen literarischen Rückblick davon zu hinterlassen, an dem sich der oder die andere vielleicht ein Beispiel nehmen könnte. Die „Königin“ ist im Grunde eine Zusammenfassung meines Ehelebens, nur dass meine Frau von Beruf Bibliothekarin war und nicht Ärztin, und dass niemand aus der Familie einer Untat zum Opfer gefallen ist. Auch habe ich mich verpflichtet gefühlt, mit weltgehärteten Augen einen kritischen Blick auf deutsche Lande zu werfen, denen der Rest der irdischen Gesellschaft nicht nur Wohlwollen entgegenbringt.

  1. Welche Emotionen möchten Sie mit Ihrem Buch bei den Lesern hervorrufen?

Das ist zu großen Teilen bereits gesagt. Doch wer sein Leben ähnlich gestalten möchte wie Robert und Vanessa Hagen, dem seien noch diese paar Worte mit auf den Weg gegeben:  Der „Ruf in die Ferne“, das „Abstandgewinnen“, die „Loslösung vom Alltag“ — alles das reicht nicht. Wahres Erleben beinhaltet Gefahren, Risiko, Entbehrungen, Unwägbarkeiten und, am wichtigsten, Sinn und Zweck. Ein sinnloses Unternehmen führt zu keiner Befriedigung, nur zu Frust. Oder aber man wählt von vornherein eine Beschäftigung, die ein derartiges Spektrum garantiert, am besten lebenslang. Joseph Conrad, wortgewaltiger Literat der Meere, brachte diese Weisheit einprägsam für den Beruf des Seemanns auf einen Nenner: „Eine starke Bindung mit der See und einer Schiffsgemeinschaft kann durch keine noch so große Begeisterung für den Segelsport, Kreuzfahrten und dergleichen aufgewogen werden, denn diese Tätigkeiten erfüllen nur den Spaß am Leben, doch jene sind das Leben selbst.“ Mir selbst hatte Conrads Ausspruch schon im Knabenalter vor Augen gestanden, und ich hatte mich in meinem gesamten Dasein danach gerichtet.

  1. Wie haben Ihr Freundeskreis, Ihre Bekannten oder die Familie auf die Buchveröffentlichung reagiert? Stehen schon neue Projekte an?

Sie fanden es großartig! Meine Frau hat das Buch gleich zweimal gelesen; sie spielt ja immerhin eine Rolle als Model in ihm.

Ein neues Projekt mit dem Titel „Höhenflüge“ steht druckbereit an, ein ziemlicher Schinken mit über 100.000 Wörtern. Eine Preisvorstellung würde mich freuen; ich bin als Rentner nicht mehr ganz so „reich“.

Roland Hanewald

Wir danken dem Autor für die Beantwortung unserer Fragen und die Hilfe, den Text und die damit verbundenen Erfahrungen auf den Kern zu bringen. Die Königin der Schmetterlinge von Roland Hanewald, erschienen beim Verlag Europa Buch, verdient es, aufmerksam gelesen zu werden, weil das Buch neue Perspektiven und Wahrnehmungsmöglichkeiten eröffnet.

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