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23 Luglio 2026 da Europa_Buch

Die Welten des Schreibens – Europa Buch präsentiert: Sei der Phönix von Jeanette Hesse

Heute besprechen wir das Buch Sei der Phönix von Jeanette Hesse, erschienen beim Verlag Europa Buch. Wir präsentieren hier ein Interview mit der Autorin des Buches, um die persönlichen Aspekte und die wichtigsten Erfahrungen zu verdeutlichen, die in diesem Text verdichtet sind. Wir besprechen auch die wichtigsten Themen, die die Autorin im Laufe ihres Schreibens anspricht und die sie mit ihren Leserinnen und Lesern teilen möchte.

Hier ist das Interview mit der Autorin: viel Spaß beim Lesen!

  1. Welche Themen und Inhalte werden von Ihnen in dem Buch angesprochen?

Das Buch spricht Themen mitten aus dem Leben an. Meine Reflexionen sind eigene Erfahrungen sowie Beobachtungen, an Orten, an denen ich mich alltäglich bewege. Dabei durchleuchte ich mich, meine blinden Flecken, Partnerschaft, Männlichkeit sowie Weiblichkeit, den Umgang mit Kindern, unsere Gesellschaft, Bildung, Muster sowie Familienleben.

  1. Wer sollte dieses Buch unbedingt lesen? Was möchten Sie ihm oder ihr vermitteln?

Das Buch ist eine Einladung an Menschen, die sich gerne selbst reflektieren und solche, die spüren, dass irgendwie „mehr“ möglich ist, als das Gewohnte. Oft denken wir, ganz allein mit unseren Themen zu sein. Mein sehr offener Schreibstil lädt dazu ein, sich frei von diesem Gedanken zu machen und ganz offen zu allem in unserem Leben zu stehen. Dabei dürfen wir uns stets daran erinnern, dass wir uns sehr in unserer eigenen Blase bewegen und es dienlich ist, den Blick aus dieser heraus zu öffnen. Das gelingt mir selbst mal mehr, mal weniger, wobei sich das „Mehr“ hier sehr treu als dienlich erweist. Oft tragen wir einschränkende Muster in uns, die heilen können, wenn wir es wagen, ganz offen und frei darüber zu sprechen. Dabei stelle ich mich selbst dienend zur Verfügung. Meine Werke entstehen im Jetzt, nicht rückblickend wissend, auch wenn das rückblickende Erkennen darin enthalten ist. Wobei ich gleichzeitig „weiß, dass ich nichts weiß.“ Der Leser kann meine völlige Schattigkeit, und nicht weniger, mein liebendes Licht, lesend erleben, schmunzeln, staunen, erkennen. Das Lektorat dieses Werkes war eine Herausforderung für mich, weil ich bei der Veröffentlichung inzwischen so manchen blinden Fleck erkannt hatte und „gezwungen“ war, jeden immer und immer wieder durchzukauen und das Werk, nun vielleicht klarer sehend, zu veröffentlichen und dazu zu stehen.

  1. Wann und warum haben Sie sich entschieden, dieses Buch zu schreiben?

So wie mein erstes Werk, ist auch dieses einfach passiert. Ich beobachte die Welt und mich in dieser. Die Texte ploppen einfach auf. Von Februar 2025 bis Oktober 2025 sind diese Texte durch mich durch geflossen. Warum ich schreibe? Weil es einfach in mir danach ruft. Es ist meine Art, mit der Welt klarzukommen. Sicher ein Stück weit Eigentherapie, welche Flügel tragen und sich multiplizieren darf, bei jedem, der damit in Resonanz geht – für eine bewusstere Welt.

  1. Welche Emotionen möchten Sie mit Ihrem Buch bei den Lesern hervorrufen?

Ich möchte keine bestimmten Emotionen hervorrufen. Mich interessiert, was das Werk mit Menschen macht. Ob es sie wachsen lässt? Ob es sie weiter bringt? „Weiter“ nicht im Sinne von „höher, schneller, weiter“, sondern „tiefer, stiller, bewusster“.

  1. Wie haben Ihr Freundeskreis, Ihre Bekannten oder Ihre Familie auf die Buchsveröffentlichung reagiert? Stehen schon neue Projekte an?

Mein Umfeld fragt häufig nach meiner Arbeit und war auf das zweite Werk ganz gespannt. Ich merke, wie genau das aber schnell wieder vom wahren Kern des Schreibens wegführt, da es einfach passiert, es mit dem Verstand und irgendwelchen Verkaufszahlen nicht zu begreifen ist. Es geht auch nicht um das nächste Projekt. Das Leben ist das Leben. Meine Familie nimmt mein Schaffen nicht so ganz ernst, habe ich den Eindruck. Vielleicht ändert sich das mit diesem zweiten Werk. Sie treibt immer eher die Frage um, „ob ich davon leben könne“. Meine Mama hat beide meiner Werke Korrektur gelesen. Durch mein Schreiben, haben sie und ich nach vielen Jahren wieder zueinander gefunden. Das ist magisch und genau das, wovon ich überzeugt bin: Alles kann heilen, wenn wir den Mut haben, es ehrlich zu betrachten und zu artikulieren. Auch wenn ich nicht in „Projekten“ denke, entstehen gerade mein drittes Werk für Erwachsene und mein ersten Kinderbuch. Das erfüllt mich mit Freude sowie Dankbarkeit.

Wir danken der Autorin für die Beantwortung unserer Fragen und die Hilfe, den Text und die damit verbundenen Erfahrungen auf den Kern zu bringen. Sei der Phönix von Jeanette Hesse, erschienen beim Verlag Europa Buch, verdient es, aufmerksam gelesen und genossen zu werden, weil das neue Perspektiven und Wahrnehmungsmöglichkeiten eröffnet.

Jeanette Hesse Sei der Phönix Verlag Europa Buch

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