Heute besprechen wir das Buch Damals war kein Tag von Marc de-Breun, erschienen beim Verlag Europa Buch. Wir präsentieren hier ein Interview mit dem Autor des Buches, um die persönlichen Aspekte und die wichtigsten Erfahrungen zu verdeutlichen, die in diesem Text verdichtet sind. Wir besprechen auch die wichtigsten Themen, die der Autor im Laufe seines Schreibens anspricht und die er mit seinen Leserinnen und Lesern teilen möchte.
Hier ist das Interview mit dem Autor: Viel Spaß beim Lesen.
- Welche Themen und Inhalte werden von Ihnen in dem Buch angesprochen?
In erster Linie handelt es sich um einen klassischen Krimi, in dem an der ein oder anderen Stelle auch der Humor nicht zu kurz kommt. (lacht). Kein Klamauk, aber manch Charakterzug der handelnden Personen lädt schon zum Schmunzeln ein, auch, wenn die Geschichte im Bereich des Organisierten Verbrechens spielt und brutaler Menschenhandel die Handlung trägt.
Persönliche Meinungen des Autors spielen hier und dort mit hinein, sind aber weit davon entfernt, hauptsächlicher Bestandteil des Buches zu sein. Das Gegenteil ist sicher der Fall. Jedoch empfinde ich es in der heutigen Zeit als durchaus wichtig, sich selbstbewusst zu positionieren und eine Meinung zu vertreten. Sozusagen „Flagge zeigen“, insofern es den Gesamtkontext der Geschichte nicht beeinträchtigt.
- Wer sollte dieses Buch unbedingt lesen? Was möchten Sie ihm oder ihr vermitteln?
Das ist eine gute Frage, aber derart tiefgründig würde ich gar nicht einsteigen wollen! Ich beanspruche nicht, irgendwelche Weisheiten vermitteln oder gar verbreiten zu wollen, außer vielleicht Unterhaltung und Kurzweil. Wie bereits erwähnt, handelt es sich um einen klassischen Kriminalroman, der, aus Sicht des Autors, für jeden Krimi-Fan, ab dem zwölften Lebensjahr, empfehlenswert ist!
Politisch, weiß Gott, nicht immer korrekt, spiegelt Hauptkommissar Klaus-Gerd Bromsen das wahre Leben wider, derweil er versucht, den Mord an einem bulgarischen Mann in der Dortmunder Nordstadt aufzuklären. Ein Stich ins Wespennest, der ihn am Ende dieses Bandes sogar in die schillernde Bosporus-Metropole Istanbul führt, und dies sicher nicht zu seinem touristischen Vergnügen (schmunzelt vor sich hin).
- Wann und warum haben Sie sich entschieden, dieses Buch zu schreiben?
Es war keine Entscheidung von jetzt auf gleich. Ich besaß immer schon viel Freude am Lesen und so wuchs nach und nach der Ehrgeiz auch einmal ein Buch schreiben zu wollen. Dies ging allerdings zunächst mal mächtig schief. In der Hauptsache kam das sogenannte Leben dazwischen (lacht). Beruf, Familie, aber auch die Freizeit. Und ob es schlussendlich überhaupt funktioniert hat, eine größere Geschichte spannend zu Papier zu bringen, müssen selbstredend andere entscheiden. Nicht ausschließlich, aber sicherlich in erster Reihe die geschätzten Leserinnen und Leser.
- Welche Emotionen möchten Sie mit Ihrem Buch bei den Lesern hervorrufen?
„Emotionen“ ist ein großes Wort! Natürlich steht die Spannung im Vordergrund. Wenn der Leser jederzeit wissen will, was auf den kommenden zehn Seiten passiert, dann legt er das Buch nur selten aus der Hand! Eine mögliche „Win-Win-Situation“, bei der es jedoch einzig an mir liegt, den Leser zu überzeugen!
- Wie haben Ihr Freundeskreis, Ihre Bekannte oder Ihre Familie auf die Buchsveröffentlichung reagiert? Stehen schon neue Projekte an?
Alle von Ihnen benannten Kreise waren sowohl meine ärgsten Kritiker als auch unersetzbare Mutmacher, wenn der eigene Glaube mal wieder schwand. Ein solches Projekt ist halt kein Sprint, sondern eher ein Marathon, bei dem einem viele Helfer unermüdlich zur Seite stehen und Wasser in Form von substanzieller Kritik anreichen. Daher gebührt sowohl meiner Familie, meinen Freunden und auch den weiteren zahlreichen Wegbegleitern aus Beruf und Freizeit mein herzlichster Dank! An dieser Stelle einmal Danke zu sagen, war mir wichtig, da ich dies nie als gegeben, geschweige denn als Selbstverständlichkeit betrachte, aber nun zu Punkt 2 Ihrer Frage.
Den Einband des Buches ziert der Untertitel „Part 1“ und richtig, es existiert auch bereits ein Part 2, der die Story zu Ende erzählt (lacht erneut). Wobei der jetzt vorliegende Band auch bereits eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt.
…und wenn Ihr euch beeilt, dann könntet Ihr Teil 2 vielleicht auch verlegen (lacht laut auf und verabschiedet sich).

Wir danken dem Autor für die Beantwortung unserer Fragen und die Hilfe, den Text und die damit verbundenen Erfahrungen auf den Kern zu bringen. Damals war kein Tag von Marc de-Breun, erschienen beim Verlag Europa Buch, verdient es, aufmerksam gelesen zu werden, weil das Buch neue Perspektiven und Wahrnehmungsmöglichkeiten eröffnet.


