Heute besprechen wir das Buch Geiler Scheiß – American Pizza von Claudia Schröder, erschienen beim Verlag Europa Buch. Wir präsentieren hier ein Interview mit der Autorin des Buches, um die persönlichen Aspekte und die wichtigsten Erfahrungen zu verdeutlichen, die in diesem Text verdichtet sind. Wir besprechen auch die wichtigsten Themen, die die Autorin im Laufe ihres Schreibens anspricht und die sie mit ihren Leserinnen und Lesern teilen möchte.
Hier ist das Interview mit der Autorin: viel Spaß beim Lesen!
- Welche Themen und Inhalte werden von Ihnen in dem Buch angesprochen?
In meinem Buch „Geiler Scheiß – American Pizza“ beschreibe ich die Herkunft und Besonderheiten verschiedener amerikanischer Pizza-Stile.
Ich gehe auf interessante, nicht alltägliche Details ein, die die Entstehung der verschiedenen regionalen Sorten beeinflusst haben.
Es geht um geflochtene Pizzaränder, Ölwannen aus der Autoindustrie oder das Schneiden der Pizza mit einer Schere.
Ein Stil überzeugt mit kaltem Belag, ein anderer durch fantastische Gewürzmarmelade im Pizzateig. Manche Sorten sind hauchdünn und erinnern an einen Cracker, während andere unheimlich dick und fluffig wie eine Focaccia sind.
Nicht zuletzt findet sich die herrliche Pizzasauce auf Unmengen von Mozzarella wieder.
Hervorgehoben werden die kulturelle Vielfältigkeit und die Einzigartigkeit jeder einzelnen Pizza, die sich auch in der Zubereitung widerspiegelt.
Hierfür zeige ich den Leserinnen und den Lesern ausführliche, aber einfach erklärte und natürlich selbst erprobte Rezepte, die es ihnen ermöglichen werden, die zahlreichen Pizza-Stile zu Hause von Grund auf zubereiten zu können.
- Wer sollte dieses Buch unbedingt lesen? Was möchten Sie ihm oder ihr vermitteln?
Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Amerika- und Pizzafans.
Wer dies noch nicht ist, aber große Lust verspürt, voller Hingabe diese kulinarischen und kulturellen Highlights in der eigenen Küche auszuprobieren, wird mit Sicherheit ein riesen Fan werden!
In meinem Buch „Geiler Scheiß – American Pizza“ zeige ich auf, dass es einerseits mit der richtigen Zubereitungstechnik ein Leichtes ist, wahre kulinarische Wunder zu vollbringen.
Andererseits möchte ich die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser auf den speziellen und besonderen Geschmack und somit auf die lokale Identität einer jeden Pizzasorte lenken.
Wer interessiert ist an der Entwicklung der Pizza in Amerika und der damit verbundenen Kulturgeschichte, findet in meinem Buch wertvolle Informationen und fantastische Rezepte für kulinarische Meisterwerke.
- Wann und warum haben Sie sich entschieden, dieses Buch zu schreiben?
Dafür muss ich etwas weiter ausholen:
Im privaten Bereich nehmen die kulinarischen Projekte der Rezeptentwicklung mitsamt der Erforschung historischer und kultureller Hintergründe zumeist sehr große Ausmaße an.
Eines dieser Projekte behandelte berühmte amerikanische Pizzastile, die zum Spaß als Überraschung für meinen Mann erprobt werden sollten.
Wie eigentlich immer, nahm dieses Unterfangen beinahe überdimensionale Ausmaße an. Eine Pizza wurde interessanter als die andere…
Gefühlte tausend Pizzabeläge später und halb begraben unter Unmengen von geschmolzenem Käse war ich unheimlich stolz, nun in der Lage zu sein, mit einem selbst entwickelten und mehrfach erprobten Rezept zu jeder Zeit ein kulinarisches und kulturelles Highlight fertigen zu können.
Mir stellten sich folgende Fragen: Warum soll ich dieses Privileg nicht mit anderen teilen???
Warum sollte nicht jeder die Möglichkeit haben, sich jederzeit geilen Scheiß machen zu können???
Also beschloss ich, das Ganze zu Papier zu bringen, um dieses möglich zu machen.
- Welche Emotionen möchten Sie mit Ihrem Buch bei den Lesern hervorrufen?
Emotionen möchte ich mit dem Buch als solches ehrlich gesagt nicht hervorrufen.
Ich möchte gerne, dass die Leserinnen und Leser mit ihren selbst gebackenen, fantastisch duftenden, amerikanischen Pizzen an ihrem eigenen Esstisch sitzen und dabei stolz auf sich selbst sind, einen absolut geilen Scheiß geschaffen zu haben.
Emotionen sollen also nur durch ein schmackhaftes Ergebnis nach erfolgreicher Umsetzung meiner Beschreibungen hervorgerufen werden.
- Wie haben Ihr Freundeskreis, Ihre Bekannten oder Ihre Familie auf die Buchveröffentlichung reagiert? Stehen schon neue Projekte an?
Erst vor Kurzem habe ich einem eher kleineren Kreis der engeren Verwandtschaft von der Buchveröffentlichung erzählt, was ein großes Interesse hervorrief.
Nachdem ich erklärt hatte, dass das Ganze auf einem unserer „berühmt-berüchtigten“ privaten Projekte beruht, waren sie eher weniger überrascht.
Ich erzählte vom Schreiben des Manuskripts, dem Anruf aus Rom und vom Unterzeichnen des Buchvertrages mit dem Europa Buch-Verlag.
All das fanden sie ziemlich spannend und sind nun sehr begeistert.
Scheinbar will nun jeder der Erste sein, der ein Exemplar meines Buches (natürlich inklusive persönlicher Widmung) in seinen Händen hält.
Natürlich habe ich direkt darauf hingewiesen, dass dieses Buch zum Benutzen geschrieben wurde und dass ich zahlreiche Einladungen zum Pizzaessen erwarte.
Was neue Projekte angeht:
Scheinbar liegt es in meiner Natur, mich stets mit mehreren kulinarischen Projekten gleichzeitig zu beschäftigen.
Wenn einem ein Projekt wirklich am Herzen liegt, es riesengroßen Spaß macht und man deswegen ständig fantastisches Essen im Haus hat, möchte man dies so oft wie möglich wiederholen!
Während sich einige Projekte noch in Planung befinden, sind Andere natürlich schon in Arbeit.
Aber an dieser Stelle möchte ich wirklich nicht zu viel verraten…

Wir danken der Autorin für die Beantwortung unserer Fragen und die Hilfe, den Text und die damit verbundenen Erfahrungen auf den Kern zu bringen. Geiler Scheiß – American Pizza von Claudia Schröder, erschienen beim Verlag Europa Buch, verdient es, aufmerksam gelesen und genossen zu werden, weil das neue Perspektiven und Wahrnehmungsmöglichkeiten eröffnet.


