Die Verlagerungssteuer zur Sicherung der Sozialsysteme
Aus dem Werk „Die Erde hat Krebs“ Europa Buch Berlin 2025
(Seiten 48-53, 185-187, 216-217)
Das Problem:
Unternehmen automatisieren Arbeitsprozesse massiv durch Roboter und Algorithmen. Diese „digitalen Mitarbeiter“ leisten wertvolle Arbeit, zahlen aber keine Sozialbeiträge. Wandert ein Unternehmen zudem ins Ausland ab, hinterläßt es dem Staat die Kosten für die Arbeitslosigkeit und den infrastrukturellen Leerstand.
Der aktuelle Generationenvertrag kann diese Last nicht mehr tragen.
Die Lösung: Die Verlagerungssteuer
Um die soziale Sicherheit im Zeitalter der Automatisierung zu garantieren, schlage ich folgendes vor:
- Internalisierung der Folgekosten: Ein Unternehmen, das Standorte schließt oder ins Ausland verlagert, wird mit einer Abgabe belegt. Diese orientiert sich an den Versorgungskosten für frei gesetzte Mitarbeiter und an den Kosten des Leerstandems.
- Wertschöpfung statt Lohnsumme: Die Basis für Sozialbeiträge darf nicht mehr allein die menschliche Lohnarbeit sein. Die Wertschöpfung durch Automaten muss zur Finanzierung der Rente und des Sozialstaates herangezogen werden.
- Lenkungseffekt: Die Steuer macht die Abwanderung ökonomisch weniger attraktiv und schützt den heimischen Wirtschaftsstandort sowie den sozialen Frieden.
Ziel : Eine Transformation von der reinen Wachstumsgesellschaft hin zu zu einer verantwortungsvollen Gemeinwohl – Ökonomie, in der Maschinen den Menschen entlasten, statt ihn zu verdrängen.


